Hoherodskopf im Vogelsberg

In der Mitte des Landes streckt sich der Vogelsberg mit bis zu 773m in die Höhe. Der bekannteste Berg ist der 10m niedrigere Hoherodskopf, vermutlich wegen der guten Fernsicht. Bei klarer Sicht kann man von hier oben problemlos die Skyline von Frankfurt sehen, außerdem hat man einen tollen Blick über die gesamte Wetterau.

Das Gebiet ist gut durch Wander- und Radwege erschlossen, so dass es ein perfektes Ausflugsziel für ein- oder sogar mehrtägige Ausflüge ist, denn neben Angeboten der Gastronomie gibt es auch eine Jugendherberge und ein „spezielles“ Hotel, bei dem man in Weinfässern übernachten kann.

Im Winter gibt es sogar einen Skilift an einem schönen, breiten Ski- und Rodelhang. Selbst im April kann man manchmal noch den Schlitten einpacken und den Familien-Winterspaß auf dem Hoherodskopf etwas verlängern.

Über diese „Standard“-Möglichkeiten hinaus bietet der Vogelsberg aber noch eine besondere „Adventure-Minigolf“-Anlage, die nicht aus den üblichen Beton-Formteilen besteht, sondern mit Kunstrasen liebevoll in ein Waldstück gelegt wurde und durch natürliche Unebenheiten und Bahnführung wie ein echtes „Mini“-Golf wirkt.

Direkt nebenan befindet sich zudem eine große Kletterwald-Anlage, auf der man sicherlich einige schöne Stunden verbringen kann.

Zur Abrundung des Freizeitangebots findet man auf dem Hoherodskopf außerdem eine Sommerrodelbahn, die ebenfalls jede Menge Spaß macht, wie man nachfolgend sehen kann:

Das Preisniveau auf dem Vogelsberg ist nicht übermäßig teuer, aber natürlich wollen die verschiedenen Attraktionen bezahlt sein. Wer nicht gleich das volle Programm mit Gaststätte nutzen möchte, findet auch einen Kiosk für ein einfaches Eis oder eine Portion Pommes.

Der Hoherodskopf ist am besten mit dem Auto zu erreichen (wen man nicht hoch wandern möchte), es gibt ausreichend Parkplätze auf dem Gipfel. Allerdings können die Zufahrtsstraßen an sonnigen Wochenenden durchaus mal vom Verkehr verstopft sein.

Weblinks zum Angebot rund um den Hoherodskopf

(Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch darauf, vollständig zu sein.) 

https://de.wikipedia.org/wiki/Hoherodskopf

http://www.kletterwald-hoherodskopf.de

http://www.kletterwald-hoherodskopf.de/?p=adventure-minigolf

http://www.sommerrodelbahn-hoherodskopf.de

https://www.djh-hessen.de/jugendherbergen/hoherodskopf/

http://www.hoherodskopf-info.de/gastronomie.html

http://www.taufsteinhuette.de

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Großer Feldberg und Naturpark Hochtaunus

Großer Feldberg heißt Hessens zweithöchste Erhebung (881 Meter). Er ist der höchste Berg des Taunus und liegt im Nordwesten Frankfurts. Man fühlt sich „da oben“ ja dem Himmel sprichwörtlich ein Stückchen näher, aber nicht nur deshalb ist der große Feldberg ein beliebtes Ausflugsziel.

Es mag Orte mit mehr Freizeitangebot geben, aber einen kleinen Familienausflug ist er allemal wert. Es gibt entlang der Straße zum Gipfel bis ganz oben jede Menge Parkplätze (was allerdings keine Garantie ist, tatsächlich einen zu ergattern), man kommt aber durch zahlreiche Wanderwege auch gut zu Fuß ans Ziel. Hat man einen Kinderwagen dabei, sollte man allerdings nach Möglichkeit versuchen, möglichst weit oben zu parken, die Wanderwege sind dafür eher nicht so gut geeignet.

Neben der frischen Luft, die man sich um die Nase wehen lassen kann, und einem guten Fernblick bei passender Witterung, ist der Feldberg ein guter Ausgangs- oder Endpunkt für ausgedehnte Wanderungen. Gastronomie zur Stärkung ist ebenso vorhanden wie ein schön angelegter Spielplatz (wo man auch ein kleines Familien-Selfie mit der Feldberg-Webcam machen kann) und auf der angrenzenden Wiese kann man ganzjährig seine Drachen steigen lassen.

Außerdem liegt auf dem Gipfel Hessens höchstgelegene Falknerei, die ca. 20 verschiedene Greifvogelarten zu besichtigen hat. Im Sommer finden regelmäßige Freiflüge statt. Weitere Infos dazu gibt es hier: http://www.falkenhof-feldberg.de

 

Eschbacher Klippen

Eine weniger bekannte Sehenswürdigkeit des Naturpark Hochtaunus sind die Eschbacher Klippen, eine imposante Felsformation, die auf einer großen Waldlichtung nördlich des Feldbergs aus dem Boden herausragt. Der Ort ist bei Hobbykletterern und -bergsteigern gleichermaßen beliebt und lädt zum darauf Herumklettern ein. Man kann sie auch zum Teil mit kleinen Kindern bezwingen, aber Vorsicht – es geht an den Seiten steil bergab!

 

Den Besuch des Großen Feldberg und der Eschbacher Klippen kann man gut an einem Ausflugstag miteinander verbinden, deshalb sind sie hier gemeinsam aufgeführt.

Nützliche Weblinks

Großer Feldberg – Wikipedia

https://taunus.info/angebote/natur-und-erlebnis/berge-und-felsen/grosser-feldberg/905/

http://www.falkenhof-feldberg.de

Maislabyrinth am Edersee

Der Edersee im Landkreis Waldeck-Frankenberg ist als einer der größten Stauseen Deutschlands (27 km Länge!) überregional bekannt und ein beliebtes Ausflugsziel, das weit mehr als nur einen Tagesausflug wert ist.

Seit einigen Jahren reiht sich ein sozusagen biologisch abbaubarer Freizeitpark in die Attraktionen der Region ein. Das Maislabyrinth in Vöhl-Basdorf hat entsprechend der Lebensdauer seiner Hauptattraktion zwar nur von Anfang Juli bis Anfang Oktober geöffnet, hat sich aber in den letzten Jahren zu einem beliebten Besuchermagnet entwickelt.

Man kann hier problemlos einen halben Tag mit der Familie verbringen, ohne dass es langweilig wird. Das Areal ist eingezäunt und es gibt zahlreiche Aktivitäten, die die Kinder bei Laune halten. Das Maislabyrinth ist natürlich die Hauptattraktion, das es in einer kurzen und einer langen Version gibt. Man kann sich hier schonmal eine Dreiviertelstunde „durchkämpfen“, bis man den Ausgang gefunden hat.

Daneben gibt es u.a. folgende Angebote, die besonders für kleine Gäste interessant sind:

  • Heckenlabyrinth
  • Klettergerüste
  • Trampoline
  • Seilgarten
  • Indianerzelte
  • Eine Kettcar-Rennstrecke
  • Maisschwimmbäder (überdachte „Riesensandkästen“, gefüllt mit getrockneten Maiskörnern)
  • Beachvolleyball-Platz
  • Bogenschießen

Damit alle versorgt sind, darf natürlich die Gastronomie nicht fehlen. Hier wird ebenfalls alles geboten, was man für einen gelungenen Familienausflug benötigt, von Eis bis Currywurst und von Kaffee bis zu frisch gezapften Kühlgetränken für die (nicht-fahrenden) erwachsenen Besucher. Dazu gibt es jede Menge Sitzgelegenheiten unter freiem Himmel oder u.a. in einer gemütlichen Holzhütte. Dadurch wird das Maislabyrinth auch gerne für Kindergeburtstage und andere Feiern gebucht

Preise

Der Eintritt zum Vergnügen ist für moderate 3,50 € je Kind (bis 14 Jahre) und 4,50 € je Erwachsenem zum Glück sehr erschwinglich. Es gibt auch eine Familienkarte (max. 5 Personen) für 12 €. Weitere Informationen zum Maislabyrinth findet man auf der offiziellen Webseite: http://www.maislabyrinth-edersee.de

Flughafen Frankfurt am Main

Hin und wieder machen wir mit der Familie einen spontanen Ausflug zum Frankfurter Flughafen. Der Flughafen selbst und die Gegend außen herum bieten viele Möglichkeiten, von denen ich einige hier vorstellen möchte.

Besucherterrasse in Terminal 2

Meine Empfehlung für einen Besuch des Frankfurter Flughafens selbst ist Terminal 2, denn es ist verkehrstechnisch sehr gut zu erreichen und wenn man aus der Tiefgarage in den Aufzug steigt, befindet man sich direkt in der Abfertigungshalle. Zwei Rolltreppen hoch gibt es die Food Plaza mit diversen Essens-Angeboten, einer großen Spiel-Landschaft für Kinder und einer riesigen Glasfront mit Blick auf Rollfeld und Start- und Landebahnen. Außerdem befindet sich hier auch die Besucherterrasse, die einen freien Blick auf die Bewegungen von Flugzeugen, Bussen und dem sonstigen geschäftigen Treiben bietet.
Ich bin gerne an diesem Ort. Hier mischen sich wartende Reisende und auf Reisende wartende, eine exotische Mischung. Und so belebt es in der Food Plaza zugeht, so auch auf dem Rollfeld.

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Boeing 747-400 der Lufthansa im Landeanflug
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„Touchdown“ eines Jumbojets bei der Landung
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Triebwerk einer Boeing 777 der Vietnam Airlines
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Imposanter Größenunterschied
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Flugzeuge als aller Herren Länder
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Boeing 747-800 der Lufthansa in historischer Lackierung

Link zur mit Infos zur Besucherterrasse, die am 28.07.2016 nach Umbaumaßnahmen wiedereröffnet wird: www.besucherterrasse.frankfurt-airport.de

Das Parken direkt am Terminal ist sehr bequem, hat allerdings auch seinen Preis. Pro angefangene Stunde werden 4,50 € berechnet – allerdings nicht mehr als 26 € pro Tag.

Eine Möglichkeit, noch mehr über den Flughafen zu erfahren – im wahrsten Sinne des Wortes – ist an einer Bus-Rundfahrt teilzunehmen.

Rundfahrt über das Flughafen-Gelände

Die etwa einstündige Busfahrt führt über das gesamte Flughafen-Gelände und wird moderiert, so dass man eine Menge Interessantes über Deutschlands größtes Luftfahrt-Drehkreuz erfährt. Luftfahrt zum Anfassen.

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Mit etwas Glück erlebt man sogar einen Jumbojet im „Tiefflug“, wie im folgenden Video:


Es werden verschiedene Rundfahrten ab 7 € pro Person angeboten. Es gibt Familienrabatt und Kinder bis 4 Jahren fahren kostenlos mit. Neben den normalen Rundfahrten werden auch „Sunset-Tours“ in der Abenddämmerung, Flughafenfeuerwehr-Touren, Gruppenbuchungen, Kindergeburtstage und sogar „Flüge“ im Flugsimulator angeboten.

Weitere Infos: www.airporttours.frankfurt-airport.com

Hinweise auf sonstige Veranstaltungen am oder um den Flughafen: https://www.frankfurter-stadtevents.de/themen/1900/

Eisenbahnfreunde Wetterau

Mit der Bimmelbahn von Bad Nauheim nach Münzenberg – ein perfekter Tagesausflug für die ganze Familie!

Historische Eisenbahnen haben in Deutschland eine lange Tradition. Immer wieder werden schwere Güterzug- oder Schnellzug-Dampflokomotiven vor Sonderzüge gespannt und durch die Lande geschickt.

Neben den großen „Playern“ der Region wie z.B. der historischen Eisenbahn Frankfurt, dem Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein oder den Eisenbahnfreunden Treysa, die alle über ein stattliches Arsenal an Fahrzeugen verfügen und regelmäßig in Hessen und Deutschland unterwegs sind, gibt es auch in Bad Nauheim einen Verein, der sich der Pflege und dem Betrieb historischer Eisenbahnen verschrieben hat – die Eisenbahnfreunde Wetterau.

Diese betreiben eine kleine Nebenbahn, die von Bad Nauheim nach Münzenberg am nördlichen Rand der Wetterau führt. Und auch hier hat sich im Laufe der Jahre ein ganz ansehnlicher Fuhrpark angesammelt. U.a. befindet sich eine der ältesten betriebsfähigen Dampfloks Deutschlands in ihrem „Arsenal“ – und diese ist an den Wochenenden oft auf der Nebenstrecke nach Münzenberg im Einsatz (Fahrplan 2016).

Die Fahrt auf der „Butzbach-Licher Eisenbahn“ dauert etwa eine Stunde, im Zug gibt es einen Bistrowagen, in dem Getränke und Snacks serviert werden. Die Strecke führt durch kleine Orte und eine reizvolle, teilweise aufgrund von Feuchtgebieten unberührte Natur. Sogar Störche können hier mit etwas Glück beobachtet werden.

Am Endpunkt der Strecke in Münzenberg steht eine weithin sichtbare mächtige Burgruine (der markanten Form ihrer Türme wegen auch „Wetterauer Tintenfass“ genannt), so dass man die Fahrt mit der historischen Eisenbahn wunderbar mit einer Besichtigung verbinden kann. Vom Aussichtsturm hat man bei klarem Wetter eine wunderbare Weitsicht, im Süden kann man sogar die Frankfurter Skyline sehen.

Im Ort selbst gibt es eine kleine Auswahl an Restaurants zur Einkehr, die Natur rundherum lädt zum Wandern oder Rad fahren ein und abends bringt einen die historische Eisenbahn wieder zurück nach Bad Nauheim.

Link zu den Eisenbahnfreunden Wetterau

Bad Nauheim

Das ist die schöne Kurstadt, in der wir leben. Bad Nauheim ist eine Stadt mit 30.000 Einwohnern auf halber Strecke zwischen Gießen und Frankfurt. Sein berühmtestes Bauwerk ist wohl der Sprudelhof, die größte Jugendstil-Anlage Europas. Des weiteren prägen weitläufige Parks, Salinen und diverse Kurkliniken das Stadtbild. Der Erholungswert ist sehr hoch und auch für uns als Einheimische ist ein Sonntagsausflug in die Innenstadt mit einem kleinen Spaziergang um den großen Teich und Einkehr in einem der Cafés oder Eisdielen vor allem bei gutem Wetter immer eine Option!

Hallo Welt!

Wir sind eine Familie aus Hessen, immer auf der Jagd nach tollen Ausflugszielen in der näheren und weiteren Umgebung. Auf diesem Blog entsteht im Laufe der Zeit eine schöne Sammlung an Berichten über Orte, die wir schon besucht haben. Für uns als eine Art Tagebuch, für andere hoffentlich als Ideengeber.